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Kolumne: ein Nordlicht im rheinischen Karneval!

Wenn man – so wie ich – als norddeutsches Elbmädel ins Rheinland zieht, kommt ganz schön was auf einen zu. Das ist echt ein Kulturschock: zum Ende des Winters setzen die hier mal eben ein paar Tage die Pappnasen auf und alles ist anders. Beim Bäcker um die Ecke hängen bunte Ballons und Luftschlangen. Beim Metzger schallt schon früh um Acht Schunkelmusik über’n Tresen. Und wenn an der Supermarktkasse neben dir ein quietschgelber Minion noch schnell ein paar Berliner aufs Band wirft, weißt du: hoch die Hände … jetzt ist Karneval! 

Ein Nordlicht im Rheinland: wie ein Minion im Karneval

Wenn man – so wie ich – als norddeutsches Elbmädel ins Rheinland zieht, kommt ganz schön was auf einen zu. Kulturschock, sag‘ ich mal: zum Ende des Winters setzen die hier mal eben ein paar Tage die Pappnasen auf und alles ist anders. Selbst beim Bäcker hängen bunte Ballons und Luftschlangen und gearbeitet wird einfach nicht. Ich hatte rund 15 Jahre Zeit, mich einzuarbeiten. Im ersten Jahr mit leichtem Befremden und mäßig kostümiert am Zug … aber das ist längst vorbei! Ich hab’s geschnallt: „Die Hände zum Himmel und et kütt wie et kütt. Loss mer fiere …“ Ich liebe den Straßenkarneval. Zwei bis drei Tage lang lässt man sich hier einfach mal treiben … steht mit Freunden am Straßenrand und singt. Trinkt sich einen. Einfach mal so. Gar nicht intellektuell, nur gut drauf! So, jetzt hab‘ ich keine Zeit mehr … d’r Zoch kütt!

Rosenmontag im Rheinland: Jeder Jeck is‘ anders …

1000 und 2 Knöpfe trägt dieser Kerl an Karneval an seinem Kostüm … echt beeindruckend, wenn ihr mich fragt! Alle angenäht nach dem Motto „selbst ist der Mann“ – ganz allein! Da zuckt es mal gleich in meinen Fingern … Der nächste Karneval kommt bestimmt! Hat noch jemand Knöpfe zu vergeben? De Veddelzöch im Rheinland Tja, was macht man so als Ex – Hamburger Mädel im Rheinischen Karneval? Verreisen oder einfach Mitfeiern … Ich hab‘ mich schon vor Jahren für die zweite Variante entschieden und so tingeln wir im Karneval von Zoch zu Zoch … Hier bei uns hat fast jeder Stadtteil seinen eigenen: oft gar nicht mal riesig, aber dafür sehr gemütlich: Mann, Frau, Kind und sogar Hund auf der Straße. Total bunt und einfach nett!     In diesem Jahr stellten sich uns so wichtige Fragen, wie „Kann Micky Maus mit seinen vier Fingern überhaupt ein Bier trinken?“ Ja, es geht – aber der Gute ist total abhängig: für’s Öffnen fehlt ihm glatt der Daumen! Was auf keinen Fall fehlen darf sind selbstgebackene …

DIY Karnevalskostüm Krümelmonster: Gimme Cookies!

  Manche Events kommen doch immer wieder überraschend … so wie Karneval zum Beispiel … In diesem Jahr ist er uns wochenlang hinterher geschlichen, um sich dann ganz leise anzupirschen und plötzlich *hochdietassen* und *händezumhimmel* ist schon Altweiber …     Ein Kostüm muß her, aber fix! Also los: wir haben einen quietschblauen „Onsie“ (bestellt per Morning Express), dazu kommen zwei herrlich kugelrunde Augen, ein knuspriger Riesen-Cookie und fertig ist das Krümelmonster! So schnell kann’s gehen … Den Cookie hab‘ ich rechts auf rechts aus Stoffresten genäht und doppelt mit Blisterfolie gefüllt, damit er Struktur hat. Die Styroporkugeln mit schwarzen Lackstift bearbeiten, gut trocknen lassen (richtig gut!) und dann mit einer Polsternadel annähen. Fertig!   Und jetzt geht’s los… PS: Habt ihr einen Lieblings-Star in der Sesamstraße? Ich schon … Hab‘ ich euch sogar schonmal verraten und zwar hier.