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50 Shades of Green: Tipps & Tricks für Pilea, Monstera, Efeu und Co.

Urban Jungle: Pilea, Monster, Efeu & Co.

Es grünt so grün … und so unglaublich vielfältig: die hübschen grünen Mitbewohner wie Pilea, Monstera, Efeu, Gummibaum und Co. sind aus unseren Wohn- und Esszimmern nicht mehr wegzudenken. Und aus dem stylischen Social Media Leben der vielen Influenzer schon gar nicht. Man stelle sich mal Instagram ohne den liebevoll von Hand aufgezogenen Urban Jungle vor … was bleibt da noch?!

Heute schon gepinnt? 

 

50 Shades of Green: Tipps und Tricks für Pilea, Monstera & Co.

 

Nee, aber mal im Ernst: Grünpflanzen sehen nicht nur gut aus … sie tun auch richtig was für das Raumklima und damit für unsere Gesundheit. Sie reinigen die Luft wie ein biologisches Mikrofaser-Staubtuch, filtern sogar Schadstoffe wie Ammoniak, Benzol und Formaldehyd aus dem Äther. Was sie dafür als Gegenleistung verlangen? Einen hellen Standort, etwas Wasser und ein bisschen Pflege – das hört sich doch gut an, oder? Also … let’s go green: ich sage euch, wer von den hübschen grünen Ladys was kann und braucht. Vielleicht findest du dann eine neue Mitbewohnerin?

Fotografiert habe ich die hübschen Grünpflanzen und Ableger übrigens in Hamburg. Unten am Hafen, wo die großen Schiffe schlafen … genauer: in der Eventlocation Trend Küche & Club. Danke lieber Guido Weber, dass ich bei dir ein paar coole Fotos schießen durfte. Die Kombination von natürlichem Grün und derbem Industrial-Style hat ja was, finde ich!

Das Ufo auf der Fensterbank: die Pilea

Mein Favorit unter den derzeit angesagten Grünpflanzen ist ganz klar die Pilea. Wegen ihrer fast kreisrunden Blätter auf den dünnen Stielen ist sie auch als Ufoplanze bekannt … das passt perfekt, oder? Sie mag es hell bis halbschattig und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Dann behalten ihre kleinen Ufo -Blätter die kräftige hellgrüne Farbe, die so wunderbar leuchtet im Licht.

 

 

Die Pilea ist immer in Bewegung: sie richtet ihre Blätter nach dem Licht aus. Damit die Pflanze einen gleichmäßigen Wuchs bekommt, solltet ihr die Pilea regelmäßg drehen. Wenn man dabei dann auch gleich ein paar nette Worte mit ihr wechselt, wächst sie auf eine Höhe zwischen 30 und 40 Zentimeter. Ob das auch ohne guten Zuspruch klappt? Probiert es aus.

 

50 Shades of Blattgrün: Efeutute & friends

Habt ihr euch so eine Efeutute schonmal genau angeguckt? Da sieht kein Blatt so aus wie das andere. Mal sind sie dunkelgrün bis auf einen zarten weißen Schimmern an den Blatträndern, mal ist nur das Innere des ledigen Blattes gefärbt … in 50 Shades of Green. Naja, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber die Vielfältigkeit der Farben ist bei diesen Grüngewächsen wirklich auffällig.

 

Urban Jungle: Pilea, Monster, Efeu & Co.

 

So richtig in Fahrt kommt die Efeutute an einem hellen Standort: dann ist das Farbenspiel der Blätter voll ausgeprägt. Damit sie gut gedeiht, braucht die vielfarbige unter den Grünpflanzen im Frühling und Sommer alle zwei Wochen etwas Dünger. Besonders hübsch wird’s, wenn ihr die kleinen grünen Pflanzen und Ableger hübsch gruppiert … am besten in naturfarbenen Übertöpfen, so dass die verschiedenen Grüntöne gut zur Geltung kommen.

 

Urban Jungle: Pilea, Monster, Efeu & Co.

 

Richtig hübsch gezeichnet sind übrigens auch die Blätter der Calla. Mit ihren kleinen weißen Sprenkeln sieht sie aus, als hätte bei Renovieren jemand Farbe verspritzt … das finde ich irgendwie total charmant! Und was man mit Calla-Blüten so machen kann, das seht ihr hier.

Monstera: der Social Media Star ganz ohne Allüren

„Liebe Monstera, ich habe heute leider kein Foto für dich!“ Das wird sie nicht oft zu hören bekommen, die imposante Verwandte der Lianen aus Panama und Südmexiko. Das Aronstabgewächs war im letzten Jahr ein Star: auf Social Media, als Print, auf Stoff … und was weiß ich nicht wo noch überall. Ganz ehrlich … deswegen hab‘ ich die Hübsche ein bisschen über. Sorry, Monstera!

Dabei hat das Grüngewächs weit mehr Qualitäten, als die nur ein Insta-Sternchen zu sein. Die Kletterpflanze mit den tief eingekerbten Blättern reinigt die Luft wie eine Klimaanlage und wächst so schnell, dass man sie ruckzuck als Raumteiler nutzen kann. Star-Allüren hat sie keine: wer die Monstera mit ausreichend Licht und genügend Wasser versorgt, bei dem gedeiht sie gern. Ein klarer Fall von everybody’s Darling, oder?

Retro-Chic in Dunkelgrün: der Gummibaum

Wer kennt ihn nicht: den Gummibaum. Gefühlt gibt es ihn schon immer und jeder hat ihn wenigstens einmal im Leben von einer Freundin, Tante oder Arbeitskollegin in Pflege genommen. Die ist zum Glück ziemlich einfach: man gönnt dem ansonsten rustikalen Gummibaum einfach ab und an mal einen kleinen Tauchgang. Den Ballen so lange in einem großen Eimer oder Topf wässern, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Fertig versorgt.

 

Urban Jungle: Pilea, Monster, Efeu & Co

Außerdem mag der immergrüne Klassiker regelmäßig duschen … sonst verstauben seine großen glänzenden Blätter. Mann kann ihn natürlich auch mit einem Lappen abstauben. Aber es ist definitiv cooler, zusammen mit seinem Gummibaum unter die Dusche zu steigen. Vielleicht jedenfalls.

Im Frühling lässt der Gummibaum sich gut durch Stecklinge vermehren. Die kann man dann so wie hier ganz stylisch in goldene Übertöpfe pflanzen … und schon wird aus retro richtig chic.

 

Urban Jungle: Pilea, Monster, Efeu & Co.

 

Wenn dir mein Ausflug ins Grüne gefallen hat, freu‘ ich mich, wenn du ihn auf Facebook teilst. Du hast jetzt so richtig Lust auf alles, was grünt und blüht? Dann klick dich mal hier hin: da gibt’s Deko-Tipps und DIY-Ideen rund um Blumen satt und reichlich

Was mich jetzt brennend interessiert: bist du #teamgrünpflanze oder nicht? Und wenn ja: lässt du  sie lieber lässig hängen und ranken oder magst du Grün, dass zielgerichtet in die Höhe wächst … kurz: welches ist dein Favorit unter dem Grünpflanzen?

verlinkt mit creadienstag

Macht es euch nett!

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Hach, das ist so herzerfrischend geschrieben.
    Bei mir gedeihen nur Zimmerpflanzen, die mit Regen- und Trockenzeit umgehen können. Ich vergesse nämlich gerne das Gießen. Und dann gibts halt extra viel Wasser.
    Besonders gut gedeihen derzeit Grünlilien und Kalanchoe. Die Calla mochte ihren Standort im alten Haus sehr, hier in der Übergangswohnung muckert sie.
    Fürs neue Haus will ich von meiner Mutter Ableger haben, das könnte Efeutute sein. Die wächst bei meiner Mutter wie verrückt.
    Gar kein Glück hab ich mit Orchideen, die gehn alle ein.
    LG von TAC

  2. Ich habe mir Anfang letzten Jahres eine mini Pilea gekauft und jetzt ist sie riesig und hat schon 10 große Ableger! Ein paar davon habe ich gleich verschenkt und jetzt kann ich schon wieder neue Ableger machen – juhuu!
    In der neuen Wohnung habe ich endlich auch mal Fensterbänke mit Licht – das macht sich echt bemerkbar!
    Viele liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche!

    • liebe Jutta,
      wenn die Kleinen nicht auf dem Weg per Post sicherlich kaputt gehen würden, würde ich ja sagen: schick‘ mir mal einen Ableger! Ich bin total verknallt in meine Pilea … aber so weit hat sie es noch nicht geschafft!
      herzlichst Katrin

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