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Kochen mit Induktion: einfach, effizient & auf den Punkt genau

Kochen mit Induktion: wichtige Tipps!

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Ich koche mit Induktion. Seit rund einem halben Jahr haben wir einen Induktionsherd und ich bin total begeistert! Das Kochen und Braten mit Induktion ist einfacher … und vor allem genauer. Kurz: es macht noch mehr Spaß! Ein Steak auf den Punkt genau medium braten? Gar kein Thema! Auch die Frühstücks-Omelettes am späten Sonntagmorgen gelingen fluffig wie noch nie. Und wenn der Liebste seine sensationelle Bolognese-Sauce auf den Herd setzt, köchelt die lässig ein paar Stunden auf niedriger Hitze vor sich hin … da setzt garantiert nichts mehr an. Induktion macht’s möglich!

 

Kochen mit Induktion: wichtige Tipps!

 

Worauf es bei Töpfen und Pfannen für den Induktionsherd ankommt, habe ich mir vom Schweizer Markenhersteller Kuhn Rikon erklären lassen. Auch beim induktionsgeeigneten Kochgeschirr gibt es nämlich wichtige Qualitätsunterschiede. Da lohnt es sich, auf gute Qualität zu setzen … denn so macht das Kochen einfach mehr Spaß!

Der Trick beim Kochen mit Induktion: Wärme durch elektromagnetische Felder

Wärme durch elektomagnetische Felder … das klingt echt kompliziert, ist aber ganz einfach: anders als herkömmliche Kochplatten oder Glaskeramikfelder arbeiten Induktions-Kochstellen nicht mit Wärmeübertragung, sondern mit elektromagnetischen Wechselfeldern. Der Strom fließt durch flache Kupferspulen unter der Glaskeramik und die Wärme entsteht direkt im Boden der induktionsgeeigneten Töpfe und Pfannen.

 

Kochen mit Induktion: wichtige Tipps!

 

Die Vorteile: die Wärme ist extrem schnell regulierbar und das Kochfeld bleibt kalt. Hebt man die Pfanne vom Herd, wird die Hitze-Entwicklung sofort unterbrochen. Das bedeutet, man kann die Hitze ähnlich gut regulieren wie beim Kochen mit Gas … für alle, die wirklich gern kochen, ist das ein echtes Highlight! Zusätzlich ist diese Art des Kochens auch noch stromsparend.

Oben sehr ihr übrigens meine neue Silver Star Edelstahl-Bratpfanne von Kuhn Rikon … damit lässt sich Fleisch ideal anbraten: die Hitzeverteilung ist durch einen Boden mit Aluminiumkern perfektioniert.

Der Nachteil eines Induktionsherds: nicht alle Töpfe und Pfannen sind für das Kochen mit Induktion geeignet. Das Kochgeschirr muss aus magnetisierbarem Material gemacht sein (z.B. emailierter Stahl oder Gusseisen) oder mit einem magnetisierbaren Boden ausgestattet sein. Ob eure Töpfe und Pfannen für das Kochen mit Induktion geeignet sind, seht ihr an diesem Zeichen an der Unterseite oder auf der Verpackung des Kochgeschirrs: der spiralförmigen Wellenlinie … unten links in der Grafik.

Grafik: 123rf / Balint Roxana

Ein schneller Trick für Töpfe und Pfannen, auf denen keine entsprechende Kennzeichnung zu sehen ist: einfach einen Magnet an den Topfboden halten. Haftet der, ist das Kochgeschirr für den Induktionsherd geeignet.

Kochgeschirr für den Induktionsherd: wichtige Qualitätsmerkmale

Maßgeblich für die effiziente Umsetzung der Wärme ist die gleichmäßige Verteilung des magnetisierbaren Materials im Topf- oder Pfannenboden. Nur bei einem sogenannten Vollinduktionsboden  verteilt sich die Wärme schnell und vor allem gleichmäßig über die gesamte Fläche. So entsteht z.B. in der Pfanne an jeder Stelle die gleich Hitze. Anderenfalls muss man das Bratgut in der Pfanne  hin und herschieben, damit alles gleichmäßig kross wird. Kennt ihr das auch?

 

Kochen mit Induktion: wichtige Tipps!

 

Mit meiner neuen beschichteten Silver Star Bratpfanne  gelingen so leckere Sachen wie Omelettes, Pfannkuchen & Co perfekt: man kann sie nämlich mit hoher Hitze anbraten, ohne dass irgendetwas kleben bleibt. Ab sofort gibt’s sonntags wieder Omelette zum Frühstück … und wenn’s mal wieder später wird, haue ich gleich ein paar Pancakes in die Pfanne.

Bei Kuhn Rikon wird die Qualität der Pfannen in der Herstellung unter anderem mit einem einfachen Test überprüft: dem Zuckertest. Das kann man sogar zuhause ausprobieren: die Pfanne auf den Induktionsherd stellen und bei mittlerer Hitze feinen Puderzucker auf dem gesamten Pfannenboden verteilen. Im besten Fall karamellisiert der Puderzucker zügig und komplett gleichmäßig … ein Zeichen dafür, dass die Hitzeverteilung ideal funktioniert. Für das Design bei Kuhn Rikon ein grundlegender Test, der eine hohe Qualität garantiert. Nur Induktionsgeschirr, das diesen Test zur vollen Zufriedenheit besteht, kommt in den Verkauf.

 

Kochen mit Induktion: wichtige Tipps!

 

Auf der Seite des schweizer Herstellers findet ihr in der Abteilung Welt des Kochens eine Menge Wissenwertes rund ums Kochen und Braten und ganz viele saisonale und frische Rezepte zum Ausprobieren. Da wird erklärt, welche Pfanne für ein saftiges Steak die richtige ist und das passende Rezept gibt es auch gleich dazu. Mein Favorit: Rezepte aus dem DUROTHERM® HOTPAN®… der Topf ist so genial! Die Gerichte garen im Topf weiter – energiesparend und schonend.

Für uns ist das der ideale Kochtopf für die Bolognese, die der Liebste kocht. Die lässt er auf dem Herd eine Zeit lang gut durchkochen und dann im wärmenden DUROMATHERM® HOTPAN® weitergaren. Ich sage euch: das ist ein absoluter Genuss!  Bei uns hier zuhause gibt’s übrigens oft beim Kochen schon ein kleines Glas Wein … einfach weil’s gemütlich ist. Macht ihr das auch? So oder so: habt viel Spaß in der Küche!

2 Kommentare

  1. Hallo Katrin,

    wir haben seit 1 1/2 Jahren einen Induktionsherd und ich möchte ihn nicht mehr hergeben. Nur gute Töpfe und Pfannen zu bekommen das finde ich schwierig.
    Aber jetzt nicht mehr. 🙂 Danke für den Artikel und wo ich gute Töpfe bekommen
    kann.

    Liebe Grüße
    elke von elkeworks

    • liebe Elke,
      ich bin auch hin und weg vom Kochen mit Induktion … jetzt gelingen mir endlich richtig gute Omeletts und die es brennt einfach nix mehr an. Wie schön, dass ich dir hier einen hilfreichen Tipp in Sachen Kochgeschirr liefern konnte – das freut mich riesig!
      herzlichst Katrin

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