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Japanischer Ramen – Suppe im Asia-Style

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Kennst du japanischen Ramen? Das ist eine wunderbar aromatische Fleischbrühe mit Nudeln, die man ganz nach Geschmack mit frischen Beilagen verfeinert: Mungobohnen, Möhren, Blattspinat, Minze und mehr. Jeder so wie er mag … das ist so lecker! Mein Tipp: einfach mal ausprobieren. Am besten mit meinem Rezept für einen original japanischen Tonkotsu Ramen. Du willst wissen, woher dieser Name kommt? Weil die Brühe mit Schweinerippchen gekocht wird … aber dazu gleich mehr.

Japanische Suppe: Tonkotsu Ramen

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Für die Brühe – also den japanischen Ramen – werden bei diesem Rezept Schweinrippchen so lange gekocht, bis das Fleisch sich von ganz allein von den Knochen ablöst. Dazu braucht man einen großen Kochtopf und Geduld. Die Küche ist im Nullkommanichts voller herrlicher Aromen, aber es dauert eine Weile, bis der Ramen fertig ist. Genauer gesagt rund drei bis vier Stunden.

Die meiste Zeit köchelt der heiße Sud aber ganz alleine vor sich hin … du hast also Zeit, inzwischen etwas anderes zu tun. Zum Beispiel kannst du schon mal den Tisch im Asia Style decken … mit den brandneuen Schalen, Schüsseln & Co. der Serie Soup Passion von Villeroy & Boch. Die sind wie gemacht für so einen japanischen Ramen. Aber jetzt erstmal zum Rezept!

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Japanischen Ramen, Rezept für 6 – 8 Portionen:

Zutaten für den Ramen

3 Liter Wasser
2 kg Schweinerippchen
250 g Schweinenacken
1 Möhre
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
6 Knoblauchzehen

weitere Zutaten:

+ Zutaten für die Reiswein-Marinade (folgt im Rezept)
+ Ramennudeln (200 g pro Person)
+ verschiedene Gemüse

Heute schon gepinnt?

Japanisch kochen: herzhafte Suppe mit Gemüse

 

 

Japanisch kochen: so wird Ramen Suppe gemacht!

Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Dann die Schweinerippchen und das Gemüse hineingeben. Lauch und Möhren werden geputzt und nur einmal grob geteilt. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebeln vierteln und die Knoblauchzehen mit dem Messer flach drücken, damit sie sich öffnen und das Aroma freigeben.

Nach etwa einer Viertelstunde wird eventuell entstehender Schaum von der Oberfläche abgeschöpft. Eine halbe Stunde nach Kochbeginn das Stück Schweinenacken in den köchelnden Sud geben und rund eine 3/4 Stunde mitkochen. Dann aus dem Topf nehmen und für die weitere Verwendung zur Seite legen. Den Ramen weiter leicht köcheln lassen, etwa einmal pro Stunde gut durchrühren.

Nach rund drei Stunden Garzeit hat sich das Rippchenfleisch vom Knochen gelöst und all die feinen Aromen an den Sud abgegeben. Der Ramen ist fast fertig! Um die Brühe zu klären, wird sie durch ein Moltontuch gefiltert. Hierfür das Moltontuch in ein Sieb über einen großen Topf  setzen. Den Ramensud auffangen! Idealerweise ist ein guter Ramen frei von Fleischfasern und hat eine Fülle von winzigen Fetttröpfchen, die der Oberfläche einen leichten Glanz verleihen.

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Eine Marinade mit Reiswein für das Aroma

Seine Würze bekommt der Ramen durch eine  ganz besondere Marinade: japanischer Reiswein (Mirin), Reisessig, Sojasauce und Ingwer geben dieser japanischen Suppe ein phantastisches Aroma. Zunächst wird das vorgekochte Stück Schweinenacken darin eingelegt, später wird die Marinade gefiltert und zum Ramen gegeben. Und so wird’s gemacht …

Zutaten für die Mirin – Marinade:

120 ml Reiswein (Mirin)
2 EL Reisessig
60 ml Sojasauce (Kikoman)
1 El Zucker
ein daumennagelgroßes Stück Ingwer (gerieben)

Alle Zutaten zu einer Marinade verrühren. Das vorgekochte Stück Schweinefleisch in einem Topf mit der Marinade begießen und ziehen lassen, bis der Ramen fast fertig ist. Kurz vor Ende der Kochzeit des Ramens wird das Stück Schweinenacken im separaten Topf mit der Marinade einmal kurz aufgekocht. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und warm halten … z.B. in Alufolie. Die Marinade durch ein feines Teesieb filtern und auffangen. Sie wird am Ende der Kochzeit zum geklärten Ramen gegeben.

Das Stück Schweinenacken wird später in mundgerechten Stücken als Beilage gereicht.

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Beilagen nach Wunsch: Gemüse & Ramennudeln

Damit alles knackig frisch und aromatisch ist, werden die Wunschbeilagen erst zum Ende der Garzeit des Ramens verarbeitet: die Gemüsebeilagen (z.B. Blattspinat, Möhren, Broccoli) in mundgerechte Stücke schneiden und blanchieren. Kräuter wie Krauspetersilie und Minze geben dem Ramen eine frische Note.

Was natürlich nicht fehlen darf: Ramennudeln. Die gibt es z.B. vorgekocht, so dass man sie nur noch einmal ganz kurz aufkochen muss. Nach etwa 1,5 Minuten sind die Nudeln schon startklar zum Genießen. Pro Person braucht man rund ein Päckchen mit 200 g Ramennudeln.

Ramennudeln gibt es natürlich auch als Trockenware, dann sehen sie fast aus wie Spaghetti. Sie müssen dann allerdings etwas länger kochen.

Vorschläge für Beilagen:
Blattspinat (blanchiert)
Möhren (blanchiert)
Broccoli (blanchiert)
Frühlingszwiebeln
Staudensellerie
Mungobohnen
Krauspetersilie
Minze

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Alles bereit? Dann kann’s jetzt losgehen: die gekochten Ramennudeln als Basis in die Schüssel geben und mit dem heißen Ramen auffüllen. Ganz nach Geschmack werden jetzt die Beilagen hinzugefügt. Ich liebe Broccoli, also darf der bei meinem Ramen nicht fehlen! Stangensellerie hat – in kleine Scheibchen geschnitten – eine tolle geometrische Form und schmeckt herrlich würzig.

Was ich besonders gern mag: wenn viele kleine und große Schüsseln auf dem Tisch stehen, so dass sich jeder ganz nach Wunsch bedienen kann. Bei Soup Passion von Villeroy & Boch passen die Beilagen-Teller gleichzeitig als Deckel auf das Suppenschälchen … total praktisch!

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Die große Frage bei japanischem Ramen lautet: Löffel oder Stäbchen? Klassisch wird der Ramen tatsächlich mit Stäbchen gegessen. Und weil das in Asien zum guten Ton gehört, darf dabei auch geschlürft werden. Das gehört dazu.

 

Japanischer Ramen mit selbstgemachter Brühe, zartem Rind und frischem Gemüse.

 

Ist euch aufgefallen, dass diese Suppe komplett ohne klassische Gewürze wie Salz und Pfeffer oder Paprika & Co. auskommt? Der japanische Tonkotsu Ramen gewinnt sein ganzes volles Aroma aus der Fleischbrühe und den Beilagen. Für mich ist eins klar: davon will ich mehr!

Macht es euch nett!

soulsister meets friends

 

 

2 Kommentare

  1. ich liiiiibe ramen!!! aber ich denke, der rest meiner familie (also eher die kinder ^^) werden das nicht mit essen, muss ichhalt mal allein nach düsseldorf und dort essen. sonst zu viel aufwand nur für mich allein 😉

    • liebe(r) Ori,
      das ist ja witzig: mein Liebster fährt immer mit einem Freund nach Düsseldorf zum Ramen essen. Dann haben wir zum ersten Mal selbst welchen gekocht … und es ist nicht bei einem Mal geblieben. Ich bin total begeistert von dem Geschmack. Aber du hast bestimmt Recht, was die Kids angeht 😉 Hast du einen Tipp in Düsseldorf für guten Ramen?
      herzlichst soulsister

Was sagst du dazu? Ich freu’ mich auf deinen Kommentar …

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