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10 scharfe Fakten: das große Messer 1 x 1

Scharfe Messer sind das Highlight in der Küche! Sie sind die Basics fürs Handwerk und sorgen für Spaß beim Kochen. Ich hatte dazu eine ganze Menge Fragen … und habe mir Antworten bei Kuhn Rikon geholt, dem Fachmann für innovative Küchenprodukte in der Schweiz.

Hier kommen zehn scharfe Fakten zum Thema Messer. Praktische Tipps und wichtiges Knowhow – von der Grundausstattung, über die Lagerung und das richtige Schärfen der Messer bis zur japanischen Edelstahlklinge. Das große Messer 1 x 1 mit Fakten, Fotos und Videos für mehr Spaß in der Küche!

 

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1. Die Grundausstattung: Wie viele Messer müssen sein?

Die klassische Grundausstattung für das Arbeiten in der Küche umfasst vier Messer. Gar nicht mal viel, oder? Damit ist man für jedes Lebensmittel und echtes Kochvergnügen bestens ausgerüstet.

Chef Knife: das Kochmesser

Ein großes Kochmesser zum Schneiden von Gemüse, Fleisch und Fisch. Die leicht gebogene Klinge des Chef Knive ist beidseitig geschliffen, etwa 20 cm lang und 4 cm breit.

Paring Knife: das Rüstmesser

Das Paring Knife ist ein Allrounder mit kurzer Klinge (ca. 10 cm) , ideal zum Schälen und Schneiden von Obst und Gemüse. Im Schweizer Dialekt des Herstellers Kuhn Rikon heißt dieses Messer „Schnitzerle“ … das finde ich total charmant!

Utility Knife: das Allzweckmesser

Das Utility Knive ist ein großes Messer für alle Gelegenheiten: Schneiden, choppen und dann das Schnittgut vom Brett in die Pfanne geben … alles in einem. Mit der längeren Klinge eignet sich das Allzweckmesser für viele Küchenarbeiten.

Das Brotmesser

Beim klassischen Brotmesser sorgt eine gezackte Klinge – der Wellenschliff – für mehr Grip beim Schneiden. Die sägeartige Schneide der 20 bis 30 cm langen Klinge schafft auch harte Brotkrusten in wenigen Schnitten. Aber nicht nur. Auch ideal zum Schneiden von Tomaten bzw. allem, dass eine sehr glatte Oberfläche hat.

 

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Die scharfen Zähne des Wellenschliffs schneiden auch knackige Krusten einwandfrei (Foto: Kuhn Rikon)

 

2. Messer: Wichtige Merkmale für Qualität

Woran erkenne ich eigentlich ein hochwertiges Messer? Es liegt gut in der Hand, ist für sicheres Arbeiten designt und speziell ausgerüstet, damit es lange schön und scharf bleibt.

Das Messer sollte ergonomisch gut ausbalanciert sein: Wer ein großes Kochmesser in der Hand hält, sollte keine Kraft dafür aufwenden müssen, das Messer in der Waagerechten zu halten. Probier’ das Messer aus und vertrau‘ deinem Gefühl!

Idealerweise hat der rutschfest ausgestattete Messergriff eine Wölbung, die ein Abrutschen der Hand auf die Klinge verhindert. Die scharfen Messer von Kuhn Rikon kommen außerdem mit einem extra Klingenschutz, der die Aufbewahrung absolut sicher macht.

Eine qualitativ hochwertige Ausstattung mit Rostschutz garantiert, dass die Klinge lange schön scharf bleibt. Ist das Messer zusätzlich antihaftbeschichtet, wird das Arbeiten leichter: da bleibt einfach während des Schneidens nichts mehr am Messer hängen.

Der Profi-Tipp für den schnellen Schärfe-Test: ein gutes Messer schneidet ein Stück Papier problemlos durch. Das darf man auch beim Messerkauf ausprobieren.

 

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Messer mögen Holz: als Untergrund zum Schneiden und z.B. als Messerblock zur Aufbewahrung (Foto: Kuhn Rikon)

 

3. Die Lagerung: Messerblock oder Schublade?

Hier entscheidet die persönliche Vorliebe und auch die Ausstattung der Küche: vom Messerblock über ein Küchenrack mit Silikonlamellen bis zur Lagerung in der Schublade ist jede Art der Aufbewahrung total in Ordnung. Scharfe Messer gehören allerdings nicht an die Magnetschiene – wegen erhöhter Verletzungsgefahr.

Wichtig: Wer extrem scharfe Messer in der Schublade aufbewahrt, sollte den mitgelieferten Klingenschutz unbedingt benutzen. Damit schützt ihr sowohl die Klingen, als auch die eigenen Finger. Gut so!

 

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Die beste Schneidunterlage: Holz, Bambus oder Kunststoff (Foto: Kuhn Rikon)

 

4. Die ideale Unterlage zum Schneiden

Am besten eignet sich ein weiches Material wie z.B. Bambus, Holz oder Kunststoff als Unterlage zum Schneiden. Kunststoff kann als besonders pflegeleichtes Material in der Spülmaschine gereinigt werden.

Holzbretter sind durch ihr hohes Eigengewicht eine gute Basis zum Schneiden und außerdem – entgegen der vorherrschenden Meinung – sehr hygienisch. Bestimmte Holzarten haben sogar mikrobielle Eigenschaften. Für Bretter auf denen Fleisch geschnitten wird, empfiehlt sich eine Reinigung bei 60 Grad Celsius.

 

5. Schneiden wie ein Profi – mit Jamie Oliver

Ich bin immer voller Bewunderung, wenn ich Profis sehe, die in Turbogeschwindigkeit Lebensmittel schneiden. Zum Glück habe ich ein cooles Video gefunden, in dem Jamie Oliver – einer meiner Lieblingsköche – wichtige Schnitt-Techniken und vor allem den idealen Griff erklärt. Hier lernt ihr zu schneiden wie ein Profi!

 

Schneiden wie ein Profi mit Jamie Oliver: Die wichtigsten Schnitt-Techniken und der richtige Griff für bestmögliche Sicherheit. Echt sehenswert!

 

6. Messer reinigen: Spülmaschine oder Handwäsche?

Grundsätzlich verlieren Messer – auch wenn sie für die Spülmaschine geeignet sind – bei jedem Maschinenspülgang an Schärfe. Der Tipp der Spezialisten: die gute alte Handwäsche! Am besten reinigt man die Messer zügig nach dem Gebrauch. Und auch hier gilt bei scharfen Klingen: immer schön vorsichtig!

 

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7. Das Messer schleifen – wie oft und womit?

Damit Küchenmesser scharf bleiben, sollten sie regelmäßig geschliffen werden. Das kann man ganz unkompliziert selbst machen: z.B. mit einem Keramikstein oder dem Wetzstahl.

Das Schleifen mit einem speziellen Keramikstein – so wie es hier in einem Video zu sehen ist – ist einfach. Ein Spezial-Tool für alle Messer: einfach die Klinge 3 x durchziehen und schon ist das Messer wieder scharf.

Das Schleifen am Wetzstahl erfordert etwas Übung, bis die Klinge gleichmäßig geschärft wird. Ich bin da ehrlich: ich kann das nicht. Versuche ich, meine Messer am Stahl zu Schleifen, schneiden sie danach schief. Ich bin also ganz klar ein Kandidat für den Schleifstein.

 

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Echt cool: ein Tool extra zum Bearbeiten von Avocados (Foto: Kuhn Rikon)

 

8. Spezialmesser: leichteres Arbeiten & mehr Spaß

Du liebst Avocados, findest es aber schwierig, den Kern zu entfernen? Für mehr Spaß und größere Effizienz in der Küche gibt es bei Kuhn Rikon eine Menge spezieller Helferlein: für Avocados (hier ein youtube-Video), dekorative Gemüsestreifen, zum Kräuter hacken oder um die Pizza zu schneiden. Was mir daran besonders gut gefällt: die praktischen Spezial-Schneider bringen Farbe in die Küche!

 

9. Der Messergriff: lieber Holz oder Kunststoff?

Messer mit Kunststoffgriff sind pflegeleicht. Sie lassen sich ohne großen Aufwand abwaschen und brauchen keine spezielle Pflege.

Messer mit Holzgriff brauchen etwas mehr Zuwendung: Holz als lebendiges Material arbeitet und kann in Verbindung mit Feuchtigkeit quellen. Mit konsequenter Pflege bleibt auch ein Messer mit Holzgriff sehr lange funktionstüchtig und schön.

 

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Wer sagt eigentlich, dass Messer immer Schwarz sein müssen? Niemand! (Foto: Kuhn Rikon)

 

10. Müssen gute Messer teuer sein?

Ganz klar: Nein. Man kann für ein Kochmesser lässig mehrere hundert Euro ausgeben … muss man aber nicht!

Die Messer aus der Serie COLORI Titanium von Kuhn Rikon sind qualitativ extrem hochwertig: die japanische Edelstahlklinge wird während der Herstellung in einem Glühprozess auf über 1000 °C erhitzt und danach bei minus 80 °C eisgehärtet. Die beidseitig geschliffene Klinge wird so außergewöhnlich hart und widerstandsfähig. Die bleibt schön scharf! Der Preis für das kleine Küchen-Allround-Talent im modernen Look liegt unter 13 Euro.

 

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Die japanischen Edelstahlklingen der Messerserie COLORI Titanium von Kuhn Rikon werden auf 1000 Grad Celsius erhitzt und dann in Eis gehärtet

 

Warum kann ein Kochmesser mehrere hundert Euro kosten? Zwei wesentliche Merkmale für die  Qualität von Messern sind die Art der Herstellung und der Stahl – dadurch entsteht eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten. Messer werden z.B. gestanzt oder geschmiedet und sind unter anderem aus deutschem oder japanischem Edelstahl hergestellt. Wer darüber noch mehr wissen möchte, macht sich am besten auf schnitthaltig.de schlau. Und jetzt wünsche ich euch …

Viel Spaß in der Küche!

herzlich_grau

 

 

 

3 Kommentare

  1. Eine sehr schöne Übersicht, wobei ich persönlich ganz klassische Messer mit Holzschalengriff bevorzuge. 🙂

    Mit dem Wetzstahl ist das so eine Sache – schleifen kann er nämlich nicht, sondern nur schärfen, wobei er sozusagen die eingekerbte Klinge wieder geradezieht. Um einen Schleifstein (oder einen Schleifservice) kommt man also auf Dauer sowieso eh nicht herum. 🙂

    • liebe Carolin,
      der Wetzstahl und ich … wir werden wohl niemals Freunde. Ganz anders ist das mit meinen neuen bunten Küchenhelfern: die machen mir echt Vergnügen. Endlich mal richtig scharfe Messer … und jetzt weiß ich ja auch, wie sie scharf bleiben.
      herzlichst soulsister

  2. Schöne Übersicht, die jeder einmal lesen sollte, der gerne kocht, aber keine Ahnung von Messern hat. Viele Küchen sind ja klassischerweise mit einem Messerblock ausgestattet. Messer Arten darüber hinaus, z. B. Damastmesser oder Keramikmesser, sind leider nur selten zu finden, obwohl gerade diese Messer so tolle Eigenschaften haben. Eine gute Investition oder Geschenkidee – nicht nur für Profiköche, oder?

Was sagst du dazu? Ich freu’ mich auf deinen Kommentar …

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